Needs.expert - Text Summary
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Needs GmbH
1. Anbieter und Geltungsbereich
2. Begriffe
3. Registrierung und Vertragsschluss
4. Workspace, Nutzer und Rollen
5. Leistungsgegenstand
6. Proaktive Vorschläge und Autonomie
7. Chats und Sichtbarkeit
8. Workflows
9. Connectoren und externe Dienste
10. AI-Anbieter, Verarbeitungsprofile und Drittstaaten
11. Kein Modelltraining und kein routinemäßiger Inhaltszugriff
12. Pflichten des Nutzers
13. Inhalte und Nutzungsrechte
14. Pläne, Vertragsdaten und Preisänderungen
15. Included Usage und Guthaben
16. Zahlung
17. Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
18. Freiwillige 30-Tage-Geld-zurück-Garantie
19. Verfügbarkeit, Aktualisierungen und Leistungsänderungen
20. Sperrung und Vertragsbeendigung
21. Vertraulichkeit und Sicherheit
22. Datenschutz
23. Gewährleistung und Haftung
24. Änderungen dieser AGB
25. Schlussbestimmungen
Aktuelle Version – Stand: 28. August 2026
Das aktuelle Webangebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften. Wer für ein Unternehmen handelt, bestätigt seine entsprechende Vertretungs- oder Abschlussbefugnis.
Verträge über das Webangebot werden ausschließlich mit den in Ziffer 1.2 genannten Unternehmern und Organisationen geschlossen. Verbraucherverträge werden nicht angeboten.
Marktplatz-, Need-, Experten-, Service-, Matching-, Vermittlungs- und Partnerprogrammfunktionen sind nicht Gegenstand dieser AGB und des hier beschriebenen Leistungsangebots.
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn Needs ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
„Kunde“ ist die natürliche oder juristische Person, die einen Vertrag mit Needs schließt.
„Nutzer“ ist jede natürliche Person, die über ein eigenes Konto auf einen persönlichen oder einem Unternehmen zugeordneten Workspace zugreift.
„Workspace“ ist der persönliche oder organisationsbezogene Bereich, in dem Nutzer, Rollen, Chats, Workflows, Connectoren und Abrechnung verwaltet werden.
„AI Agent“ ist eine AI-gestützte Funktion, die Informationen verarbeitet, Vorschläge oder Entwürfe erstellt und im Rahmen freigegebener Regeln Aktionen vorbereiten oder ausführen kann.
„AI Agent Team“ ist die Gesamtheit aus der zentralen Koordination und den jeweils freigeschalteten Fach-Agents.
„Chat“ ist eine Unterhaltung mit einem oder mehreren AI Agents. Chats können innerhalb des Workspace geteilt oder privat gestellt werden.
„Workflow“ ist eine vom Nutzer konfigurierte und aktivierte manuelle oder zeitgesteuerte Folge von AI- und Tool-Aktionen. Weitere Auslöser gelten nur, soweit sie im Workspace ausdrücklich angeboten werden.
„Connector“ ist eine vom Nutzer autorisierte Verbindung zu einem externen Dienst. Eine „Action“ ist eine konkrete, über einen Connector ausführbare Operation.
„Plan“ ist der vereinbarte Leistungsumfang. All in One wird monatlich abgerechnet, Managed Service hat eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten und Enterprise wird individuell vereinbart.
„Included Usage“ ist die im Plan enthaltene Nutzung. „Guthaben“ ist zusätzlich gekauftes oder von Needs gewährtes Nutzungsguthaben.
„AI-Verarbeitungsprofil“ ist die organisationsweite Einstellung, ob die hierfür angebotenen AI-Anfragen ausschließlich über für die Europäische Union beziehungsweise den Europäischen Wirtschaftsraum bestätigte Verarbeitungswege oder zusätzlich über internationale Anbieter ausgeführt werden dürfen. Der genaue Umfang ergibt sich aus den Organisationseinstellungen und der Leistungsbeschreibung.
Für personalisierte Funktionen ist ein Nutzerkonto erforderlich. Der Nutzer muss vollständige und richtige Angaben machen, seine E-Mail-Adresse verifizieren und seine Zugangsdaten vor unbefugtem Zugriff schützen.
Mit der Bestätigung der Registrierung oder der Freischaltung des Workspace kommt der Kontonutzungsvertrag zustande. Ein Konto ohne aktiven Plan begründet nur Anspruch auf die ausdrücklich angezeigten Funktionen.
Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde im Bestellprozess einen Plan verbindlich bestellt und Needs die Bestellung elektronisch bestätigt. Die Freischaltung kann vom erfolgreichen Zahlungseingang abhängig gemacht werden.
Vor Abgabe der Bestellung werden insbesondere Plan, monatlicher Gesamtpreis, Steuern, Laufzeit, Verlängerung und Kündigungsbedingungen angezeigt.
Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe der Bestellung prüfen und berichtigen. Die Bestellschaltfläche weist eindeutig auf die Zahlungspflicht hin.
Der Bestell- und Zahlungsvorgang wird über Stripe abgewickelt. Die jeweils geltenden AGB und die Leistungsbeschreibung sind vor der Bestellung elektronisch abrufbar; Rechnungen und Zahlungsbelege werden elektronisch bereitgestellt.
Enterprise und Managed Service können auf Grundlage eines individuellen Angebots abgeschlossen und manuell freigeschaltet werden.
Ein Workspace kann mehrere Nutzer mit unterschiedlichen Rollen und Berechtigungen enthalten. Der konkrete Berechtigungsumfang wird im Workspace angezeigt.
Administratoren dürfen insbesondere Nutzer einladen, Rollen vergeben, organisationsweite Einstellungen ändern und Verträge oder Zusatzleistungen verwalten. Andere Rollen können die ihnen im Workspace zugewiesenen Team- oder persönlichen Funktionen nutzen.
Der Kunde ist für die Vergabe und regelmäßige Prüfung der Berechtigungen in seinem Workspace verantwortlich. Needs bleibt für die ordnungsgemäße technische Durchsetzung des eigenen Rollen- und Zugriffssystems verantwortlich.
Team-Workflows gehören dem Workspace und können nach Ausscheiden ihres Erstellers weiterlaufen. Der Kunde muss deshalb Berechtigungen, Connectoren und aktive Workflows beim Offboarding eines Nutzers prüfen. Persönliche Verbindungen und persönliche Workflows können bei Wegfall der Nutzerberechtigung deaktiviert werden.
Needs stellt ein AI Agent Team bereit, das Nutzer unter anderem durch Gespräche, Recherchen, Vorschläge, Entwürfe, proaktive Hinweise, Workflows und freigegebene Connector-Aktionen unterstützt.
Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus dem vereinbarten Plan, der Leistungsbeschreibung und den im Workspace freigeschalteten Funktionen. Needs schuldet die Bereitstellung dieser Funktionen, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen, fachlichen oder sonstigen Erfolg.
AI-Ausgaben entstehen durch statistische Verfahren und können unrichtig, unvollständig, veraltet oder ungeeignet sein. Fachliche Hinweise ersetzen keine Rechts-, Steuer-, Medizin- oder sonstige Beratung durch eine hierzu qualifizierte Person.
Needs kennzeichnet die Interaktion mit AI Agents als solche. Der Nutzer bleibt Entscheidungsträger und muss Ausgaben und vorgeschlagene Aktionen entsprechend ihrer Bedeutung prüfen.
Kompatibilitätsanforderungen, technische Voraussetzungen, relevante Nutzungsgrenzen und gegebenenfalls zugesagte Verfügbarkeiten ergeben sich aus der jeweils vor der Bestellung bereitgestellten Leistungsbeschreibung.
AI Agents können auf Grundlage des freigegebenen Workspace-Kontexts proaktiv Hinweise, Aufgaben oder Aktionen vorschlagen. Ein Vorschlag allein löst keine externe oder rechtlich relevante Handlung aus.
Needs empfiehlt für Connector-Aktionen ein angemessenes Autonomieniveau. Der Nutzer entscheidet innerhalb der verfügbaren Sicherheitsgrenzen, ob eine Action:
a) nicht erlaubt ist,
b) jedes Mal bestätigt werden muss,
c) einmalig oder für eine Sitzung freigegeben wird oder
d) für einen bestimmten Agent, Connector oder Workflow dauerhaft freigegeben wird.
Freigaben sind auf den angezeigten Agent, Connector, Account, Workflow und die konkrete Action beschränkt. Sie können jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Bereits ausgeführte Aktionen werden dadurch nicht rückgängig gemacht.
Ob eine Action dauerhaft freigegeben werden kann, richtet sich nach der für diese konkrete Action hinterlegten Richtlinie. Die Oberfläche zeigt Reichweite und Dauer der Freigabe an. Für Zahlungen, Vertragsabschlüsse oder andere rechtlich bindende Erklärungen, irreversible Löschungen sowie Änderungen von Zugriffs-, Rechte- oder Sicherheitseinstellungen ist eine dauerhafte Freigabe ausgeschlossen. Die Ausführung über Needs erfordert für jede konkrete Aktion eine Einzelbestätigung oder wird blockiert.
Needs darf Aktionen aus Sicherheits-, Compliance-, Budget- oder Missbrauchsgründen ablehnen, zusätzliche Bestätigungen verlangen oder eine Freigabeoption einschränken.
Chats sind in einem organisationsbezogenen Workspace standardmäßig für den in der Oberfläche bezeichneten berechtigten Empfängerkreis geteilt. Die aktuelle Sichtbarkeit muss vor der ersten Eingabe und während der Nutzung klar erkennbar sein.
Der Nutzer kann einen Chat vor der ersten Nachricht und während der weiteren Nutzung privat stellen oder gezielt mit weiteren Nutzern teilen. Vor jeder Sichtbarkeitsänderung zeigt die Plattform an, ob sie auch den bisherigen Verlauf betrifft.
Private Chats sind im normalen Betrieb nur für den Nutzer und von ihm ausdrücklich berechtigte Empfänger sichtbar. Workspace-Administratoren erhalten nicht allein aufgrund ihrer Rolle automatisch Zugriff auf private Chat-Inhalte. Die eng begrenzten betrieblichen Zugriffe nach Ziffer 11 bleiben unberührt.
Wird ein geteilter Chat nachträglich privat gestellt, kann Needs nicht rückgängig machen, dass zuvor berechtigte Empfänger Inhalte bereits zur Kenntnis genommen oder rechtmäßig gespeichert haben.
Nutzer dürfen Chats nur mit Personen teilen, die die Inhalte erhalten dürfen. Vor dem Teilen von Daten Dritter, Geschäftsgeheimnissen oder vertraulichen Mitarbeiterdaten ist die erforderliche Berechtigung zu prüfen.
Workflows werden als Entwurf erstellt, validiert und erst nach ausdrücklicher Aktivierung ausführbar. Änderungen eines aktiven Workflows werden erst nach erneuter Veröffentlichung wirksam.
Workflows können manuell oder nach einem vereinbarten Zeitplan laufen. Weitere Auslöser gelten nur, soweit sie im Workspace ausdrücklich angeboten werden. Ein aktivierter Workflow kann auch ausgeführt werden, wenn der Nutzer nicht angemeldet ist.
Needs kann Testläufe, Versionen, Laufhistorien, Ergebnisse, Freigaben und technische Auditdaten bereitstellen. Ein Testlauf darf keine externe Aktion als erfolgreich darstellen, wenn sie nicht tatsächlich ausgeführt wurde.
Persönliche Workflows werden vom jeweiligen Nutzer verwaltet. Team-Workflows dürfen nur von den im Rollenmodell vorgesehenen Nutzern erstellt, aktiviert, geändert, pausiert oder beendet werden.
Der Nutzer muss aktive Workflows, Empfänger, Connector-Berechtigungen und Budgetgrenzen regelmäßig prüfen. Needs kann einen Workflow bei fehlendem Guthaben, abgelaufener Verbindung, widerrufener Freigabe oder einem Sicherheitsrisiko pausieren.
Der Nutzer kann verfügbare externe Dienste über OAuth oder andere angebotene Autorisierungsverfahren verbinden. Die jeweils verfügbaren Provider, Berechtigungen und Actions werden im Workspace oder in der aktuellen Connector-Liste angezeigt.
Eine Verbindung kann persönlich oder organisationsweit freigegeben sein. Persönliche Verbindungen dürfen nur im Kontext des autorisierenden Nutzers verwendet werden. Organisationsweite Verbindungen dürfen nur entsprechend den Workspace-Rollen und Freigaben genutzt werden.
Der Nutzer bestätigt, zur Verbindung des externen Accounts und zur Verarbeitung der darüber zugänglichen Daten berechtigt zu sein. Für den externen Dienst gelten ergänzend dessen Bedingungen und Datenschutzhinweise.
Needs speichert langfristige Zugangsdaten nur im dafür vorgesehenen geschützten System und gibt sie nicht als Bestandteil normaler Chat-Inhalte an AI Agents aus. Technisch notwendige kurzlebige Berechtigungen können für die konkrete Action verwendet werden.
Verbindungen können getrennt oder widerrufen werden. Der externe Anbieter kann zusätzlich einen Widerruf in seinem eigenen Account verlangen.
Needs ist nicht verpflichtet, einen Connector dauerhaft anzubieten, wenn der Anbieter seine Schnittstelle, Bedingungen oder Freigaben ändert. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
Bei dem AI-Verarbeitungsprofil „EU und international“ kann Needs zusätzlich AI-Modell- und Infrastrukturanbieter mit Sitz oder Verarbeitung in den USA oder anderen Drittländern einsetzen. Einzelheiten zu Anbietern, Regionen und Transfergarantien enthält die Datenschutzerklärung.
Beim AI-Verarbeitungsprofil „Nur EU/EWR“ werden AI-Anfragen über Verarbeitungswege ausgeführt, für die eine Verarbeitung innerhalb der Europäischen Union beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums technisch und vertraglich bestätigt ist. Funktionen oder Modelle, die dieses Profil nicht erfüllen, stehen mit dieser Einstellung nicht zur Verfügung.
Das AI-Verarbeitungsprofil erfasst nur die AI-Modellverarbeitung. Aktiviert der Nutzer selbst einen Connector zu einem Anbieter außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums, unterliegt diese vom Nutzer veranlasste Übermittlung zusätzlich den Bedingungen und Datenschutzregeln dieses Anbieters. Zahlungs-, E-Mail-, Termin- und andere betriebliche Dienste werden durch das Profil ebenfalls nicht automatisch geändert.
Ist ein für die EU beziehungsweise den EWR bestätigter Verarbeitungsweg für eine Funktion nicht verfügbar, kann Needs die Funktion im Profil „Nur EU/EWR“ einschränken oder vor einem Wechsel auf internationale Verarbeitung eine gesonderte Bestätigung des berechtigten Administrators verlangen.
Needs verwendet Chat-, Workflow-, Connector- oder sonstige Kundeninhalte weder zum Training eigener oder fremder AI-Modelle noch für eine eigene Produkt-Evaluation mit menschlicher Einsicht. Für die produktive AI-Verarbeitung wählt Needs Vertrags- und API-Konditionen, die eine Trainingsnutzung durch den Anbieter ausschließen.
Needs führt keine routinemäßige qualitative menschliche Bewertung von Chat-Inhalten und keine Leistungs- oder Verhaltensbewertung einzelner Nutzer anhand der Inhalte durch.
Ein menschlicher Zugriff auf Kundeninhalte ist nicht Teil des regulären Leistungsbetriebs. Soweit ein Zugriff für einen vom Nutzer veranlassten Support-, Feedback- oder Wiederherstellungsfall, zur Untersuchung eines konkreten Sicherheits- oder Missbrauchsrisikos, zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten, zur Bearbeitung von Rechtsansprüchen oder zur Behebung eines dokumentierten Produktionsvorfalls erforderlich ist, beschränkt Needs ihn auf den erforderlichen Zweck und Personenkreis.
Bei einer ausdrücklich beauftragten Managed-Service-Leistung dürfen hierfür autorisierte Mitarbeiter die Konfiguration und diejenigen Inhalte verarbeiten, die der Kunde für Onboarding, Betreuung, Agent-Optimierung oder Support gezielt bereitstellt oder freigibt. Die Buchung gewährt keinen pauschalen Zugriff auf sämtliche privaten Chats oder Dokumente. Umfang, Zweck und berechtigter Personenkreis richten sich nach dem konkreten Auftrag; Zugriffe werden auf das erforderliche Maß beschränkt und nach dem für das jeweilige System geltenden Verfahren protokolliert.
Needs darf zur Bereitstellung, Sicherheit und Verbesserung der Bedienbarkeit Metadaten wie verwendete Funktionen, Zeitstempel, Sitzungs- und Aufenthaltsdauer, Nutzungsmengen, Fehler und technische Performance auswerten. Chat-Inhalte werden nicht für Nutzungsanalytics semantisch bewertet. Einzelheiten und Wahlmöglichkeiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung und den Cookie-Einstellungen.
Der Nutzer darf nur Inhalte, personenbezogene Daten, Accounts und Systeme verwenden, für deren Verarbeitung oder Zugriff er berechtigt ist.
Ohne entsprechende Berechtigung dürfen insbesondere keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten, fremde Geschäftsgeheimnisse, Zugangsdaten oder vertrauliche Mitarbeiterdaten eingegeben oder über Connectoren zugänglich gemacht werden.
Untersagt sind insbesondere:
a) rechtswidrige, diskriminierende, täuschende oder schädigende Nutzung,
b) Spam, unbefugtes Scraping oder automatisierte Massenabfragen,
c) Umgehung technischer Schutz-, Budget- oder Berechtigungsgrenzen,
d) unbefugter Zugriff auf Systeme oder Daten,
e) nach dem EU AI Act verbotene AI-Praktiken sowie
f) Entscheidungen über natürliche Personen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung, sofern nicht sämtliche jeweils anwendbaren Anforderungen, insbesondere Art. 22 DSGVO und gegebenenfalls die Verordnung (EU) 2024/1689, eingehalten werden. Eine Bestätigung oder menschliche Prüfung allein begründet keine rechtliche Zulässigkeit.
Der Kunde ist dafür verantwortlich, eigene Nutzer über zulässige Nutzung, Chat-Sichtbarkeit und interne Richtlinien zu informieren und erforderliche Beteiligungs- oder Informationspflichten gegenüber Mitarbeitern einzuhalten.
Der Kunde behält seine Rechte an den von ihm bereitgestellten Inhalten.
Der Kunde räumt Needs für die Vertragsdauer die zur Bereitstellung, Speicherung, Übermittlung, Sicherung und Verarbeitung der Inhalte erforderlichen, nicht ausschließlichen Rechte ein. Eine Nutzung zum allgemeinen Modelltraining oder zu einer eigenen Produkt-Evaluation mit menschlicher Einsicht ist hiervon nicht umfasst.
AI-Ausgaben können ähnlich auch für andere Nutzer erzeugt werden und sind möglicherweise nicht ausschließlich oder rechtlich schutzfähig. Der Nutzer muss vor Veröffentlichung oder wirtschaftlicher Nutzung Rechte Dritter und die inhaltliche Eignung prüfen.
Needs behält sämtliche Rechte an Plattform, Software, Designs, Marken, Agent-Konfigurationen und sonstigen eigenen Inhalten.
Die jeweils für Neuverträge angebotenen Pläne, Leistungen und Preise werden versioniert im Pricing-Bereich der Plattform und im Bestellprozess angezeigt. Feste Preisbeträge sind nicht Bestandteil dieser AGB.
Für Verträge sind die im Bestellprozess oder individuellen Angebot bestätigten Plan-, Seat-, Preis-, Steuer- und Laufzeitangaben sowie die zu diesem Zeitpunkt geltende Leistungsbeschreibung maßgeblich.
Preise können gegenüber Unternehmern netto zuzüglich der jeweils anwendbaren Steuer ausgewiesen werden.
Eine neue öffentliche Pricing-Version ändert einen bestehenden Vertrag nicht. Für die laufende bezahlte Abrechnungsperiode bleibt der vereinbarte Preis unverändert.
Änderungen des für einen bestehenden Vertrag geltenden Preises bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden und gelten frühestens für eine folgende Abrechnungsperiode. Ohne Zustimmung gilt der Vertrag unverändert fort. Beide Seiten können ihn nach den bereits vereinbarten Kündigungsregeln beenden; für Needs entsteht kein Recht zur Beendigung vor Ablauf einer vereinbarten festen Vertragslaufzeit.
Gesetzlich zwingende Änderungen von Steuern oder Abgaben werden nach den gesetzlichen Vorgaben behandelt und transparent ausgewiesen.
Umfang und Abrechnungsperiode der Included Usage ergeben sich aus dem vereinbarten Plan. Nicht verbrauchte Included Usage verfällt am Ende der jeweiligen Abrechnungsperiode, soweit im Plan nichts anderes bestimmt ist.
Nach Verbrauch der Included Usage werden kostenpflichtige Aktionen nur ausgeführt, wenn ausreichendes Guthaben vorhanden ist oder der Nutzer ein zusätzliches Budget ausdrücklich freigegeben hat.
Zusätzlich gekauftes oder von Needs gewährtes Guthaben wird nach der beim Kauf beziehungsweise bei der Gewährung beschriebenen Berechnungs- und Verbrauchslogik belastet. Der jeweils geltende Verbrauchsfaktor und die Reihenfolge der Belastung müssen dabei erkennbar sein.
Für bereits gekauftes Guthaben wird der bei Erwerb zugesagte Gegenwert nicht nachträglich verschlechtert. Guthaben wird nicht negativ.
Gekauftes Guthaben verfällt nicht allein durch die Kündigung des Plans. Es kann nach Vertragsende weiter verbraucht werden, solange das Konto besteht und die jeweilige Funktion verfügbar ist. Neues Guthaben kann ohne aktiven kostenpflichtigen Plan nur gekauft werden, wenn dies ausdrücklich angeboten wird. Kann gekauftes Guthaben nach Vertragsende oder nach Einstellung der betreffenden Funktion nicht mehr für den beim Erwerb vorgesehenen Zweck eingesetzt werden, erstattet Needs den dem nicht verbrauchten Guthaben entsprechenden Kaufpreisanteil. Gesetzliche Rückabwicklungs- und Erstattungsansprüche bleiben unberührt.
Für kostenlos gewährtes Bonus- oder Aktionsguthaben können abweichende Bedingungen, insbesondere eine Gültigkeitsdauer, gelten, wenn diese vor der Gewährung klar angezeigt werden.
Guthaben ist nicht übertragbar und wird nicht in Geld ausgezahlt, soweit keine gesetzlichen Erstattungsrechte bestehen. Bei einer Rückerstattung des zugrunde liegenden Kaufs kann zugehöriges Bonusguthaben widerrufen werden.
Planentgelte werden zu Beginn der jeweiligen Abrechnungsperiode im Voraus fällig. Guthabenkäufe werden mit Abschluss des jeweiligen Kaufs fällig.
Zahlungen können über Stripe oder andere im Bestellprozess angebotene Zahlungswege abgewickelt werden. Für die Zahlungsabwicklung gelten ergänzend die Bedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Needs darf kostenverursachende Funktionen nach angemessener Ankündigung sperren, bis offene fällige Beträge beglichen sind.
Rechnungen und Zahlungsbelege werden elektronisch bereitgestellt.
Needs kann den einmaligen Kauf eines Plan-Gutscheins für einen Dritten anbieten. Preis, begünstigter Plan, Einlösefrist, Empfängerkreis und weitere Einlösebedingungen werden vor der Bestellung angezeigt und in der Bestätigung gespeichert. Der Kaufvertrag besteht zwischen Needs und dem Käufer. Kann der Gutschein aus von Needs zu vertretenden Gründen nicht bestimmungsgemäß eingelöst werden, wird der Kaufpreis erstattet.
All in One läuft auf unbestimmte Zeit und kann zum Ende der jeweils laufenden monatlichen Abrechnungsperiode gekündigt werden.
Managed Service hat eine anfängliche Mindestlaufzeit von sechs Monaten. Danach läuft der Plan auf unbestimmte Zeit weiter und kann zum Ende der jeweils laufenden monatlichen Abrechnungsperiode gekündigt werden, soweit im individuellen Angebot keine für den Kunden günstigere Regel vereinbart ist.
Laufzeit, Verlängerung und Kündigung von Enterprise richten sich nach dem individuellen Angebot.
Kündigungen können über den Workspace erklärt werden, soweit die Funktion für den betreffenden Plan angeboten wird, oder in Textform an Needs. Needs bestätigt die Kündigung in Textform.
Die Beendigung eines kostenpflichtigen Plans beendet nicht automatisch den zugrunde liegenden Kontonutzungsvertrag. Included Usage und planabhängige Funktionen enden mit dem Plan; die Nutzung gekauften Guthabens richtet sich nach Ziffer 15. Aktive planabhängige Workflows und Connector-Freigaben werden zum Ende des Plans pausiert oder beendet.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Für All in One gewährt Needs freiwillig eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie auf die erste erfolgreich bezahlte Subscription-Rechnung.
Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der ersten erfolgreich bezahlten All-in-One-Subscription-Rechnung. Spätere Rechnungen beginnen keine neue Garantiefrist.
Eine berechtigte Garantieanforderung muss innerhalb der Frist über die im Workspace angebotene Funktion oder in Textform an Needs erklärt werden. Needs erstattet die erste Subscription-Rechnung vollständig über das ursprüngliche Zahlungsmittel und beendet das zugehörige Abonnement.
Managed Service, Enterprise, Top-ups, Zusatzguthaben und sonstige Einmalkäufe sind von der Garantie ausgeschlossen. Die Garantie beschränkt keine zwingenden gesetzlichen Gewährleistungs- oder Erstattungsrechte.
Needs bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit, soweit keine gesonderte Service-Level-Vereinbarung besteht. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen und Störungen externer Anbieter können Funktionen vorübergehend einschränken.
Needs stellt die zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit und Sicherheit geschuldeten Aktualisierungen während des gesetzlichen oder vereinbarten Bereitstellungszeitraums bereit. Zwingende gesetzliche Rechte wegen unterlassener Aktualisierungen bleiben unberührt.
Needs darf Funktionen an zwingende gesetzliche oder sicherheitsbezogene Anforderungen, dokumentierte Sicherheits- oder Missbrauchsrisiken sowie Änderungen externer Schnittstellen außerhalb des Einflussbereichs von Needs anpassen.
Beeinträchtigt eine Änderung bezahlte Kernleistungen wesentlich, informiert Needs den Kunden innerhalb angemessener Frist vorab und berücksichtigt die vereinbarten Kündigungs- und Erstattungsrechte.
Needs darf eine nicht mehr sicher oder rechtmäßig betreibbare Funktion einstellen. Bezahlte, dadurch wesentlich entfallende Leistungen werden angemessen ersetzt oder anteilig erstattet, soweit keine gleichwertige Alternative bereitgestellt wird.
Needs darf Konten, Workflows, Connectoren oder einzelne Funktionen vorübergehend einschränken, wenn konkrete Anhaltspunkte für Missbrauch, Sicherheitsrisiken, Rechtsverstöße oder erhebliche Vertragsverletzungen bestehen.
Soweit keine sofortige Maßnahme erforderlich ist, erhält der Kunde zuvor eine angemessene Gelegenheit zur Abhilfe.
Needs darf den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen, insbesondere bei schwerwiegendem oder wiederholtem Missbrauch, vorsätzlichem unbefugtem Zugriff oder erheblichem Zahlungsverzug.
Für angebotene Self-Service-Exporte hält Needs den Zugang nach Beendigung des Kontonutzungsvertrags grundsätzlich 30 Tage bereit. Danach werden Daten nach Maßgabe der Datenschutzerklärung gelöscht oder anonymisiert. Gesetzliche Ansprüche, Aufbewahrungspflichten und bereits entstandene Zahlungsansprüche bleiben unberührt.
Needs behandelt nicht öffentliche Kundeninhalte vertraulich und setzt angemessene technische und organisatorische Schutzmaßnahmen ein.
Nutzer müssen die im Workspace festgelegte Sichtbarkeit beachten und vertrauliche Inhalte nur mit berechtigten Personen teilen.
Gesetzlich erforderliche Offenlegungen sowie die Einschaltung vertraglich gebundener Auftragsverarbeiter bleiben zulässig.
Sicherheitsrelevante Details und Zugangsdaten dürfen nicht veröffentlicht oder zur Umgehung von Schutzmaßnahmen verwendet werden.
Needs verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze und der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung. Die Datenschutzerklärung ist keine Vertragsbedingung und bedarf keiner Zustimmung des Nutzers.
Der Kunde stellt sicher, dass er personenbezogene Daten seiner Nutzer, Mitarbeiter und sonstiger Dritter rechtmäßig in die Plattform einbringen und über Connectoren verarbeiten lassen darf.
Soweit der Kunde Zwecke und Mittel der Verarbeitung eigener Daten über die Plattform bestimmt, bleibt er für seine datenschutzrechtlichen Pflichten verantwortlich. Eine erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung wird gesondert geschlossen.
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit im individuellen Vertrag nichts Wirksames abweichend vereinbart ist.
Needs haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung oder ausdrücklich übernommener Garantie.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet Needs nur auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
AI-Ausgaben, proaktive Vorschläge und Workflow-Ergebnisse müssen vom Nutzer entsprechend ihrer Bedeutung geprüft werden. Diese Pflicht lässt die Haftung von Needs für eigene Pflichtverletzungen unberührt.
Needs haftet nicht für Störungen, die ausschließlich im Verantwortungsbereich eines vom Nutzer ausgewählten externen Dienstes liegen. Die Haftung für Auswahl-, Integrations- oder Informationspflichten von Needs bleibt unberührt.
Die vorstehenden Beschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen von Needs.
Änderungen dieser AGB werden für bestehende Verträge nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden wirksam, soweit nicht ausschließlich eine für den Kunden rechtlich vorteilhafte Änderung oder eine zwingende gesetzliche Anpassung ohne Entscheidungsspielraum vorliegt.
Ohne Zustimmung gilt der Vertrag unverändert fort. Beide Seiten können ihn nach den bereits vereinbarten Kündigungsregeln beenden; für Needs entsteht kein Recht zur Beendigung vor Ablauf einer vereinbarten festen Vertragslaufzeit.
Die jeweils bei Vertragsschluss oder späterer Zustimmung geltende Fassung wird dem Kunden auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist der Sitz von Needs Gerichtsstand; Needs darf auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden klagen.
Vertragssprache ist Deutsch.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Needs empfiehlt für Connector-Aktionen ein angemessenes Autonomieniveau. Der Nutzer entscheidet innerhalb der verfügbaren Sicherheitsgrenzen, ob eine Action: a) nicht erlaubt ist, b) jedes Mal bestätigt werden muss, c) einmalig oder für eine Sitzung freigegeben wird oder d) für einen bestimmten Agent, Connector oder Workflow dauerhaft freigegeben wird.
Untersagt sind insbesondere: a) rechtswidrige, diskriminierende, täuschende oder schädigende Nutzung, b) Spam, unbefugtes Scraping oder automatisierte Massenabfragen, c) Umgehung technischer Schutz-, Budget- oder Berechtigungsgrenzen, d) unbefugter Zugriff auf Systeme oder Daten, e) nach dem EU AI Act verbotene AI-Praktiken sowie f) Entscheidungen über natürliche Personen mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung, sofern nicht sämtliche jeweils anwendbaren Anforderungen, insbesondere Art. 22 DSGVO und gegebenenfalls die Verordnung (EU) 2024/1689, eingehalten werden. Eine Bestätigung oder menschliche Prüfung allein begründet keine rechtliche Zulässigkeit.
AGB | Needs
EUR
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