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KI-Agenten in der Steuerkanzlei: Welche Arbeit rund um die Mandanten sie übernehmen

10 min Lesezeit

Drei Figuren sortieren an einem Holztisch Papiere in Ordner, eine zeigt auf einen Kalender mit einem rot markierten Tag.

KI-Agenten können in einer Steuerkanzlei heute den größten Teil der Arbeit übernehmen, die zwischen Kanzlei und Mandanten hin- und hergeht. Sie fordern Unterlagen an, fassen nach, gleichen Eingänge mit der Liste ab, beantworten Standardfragen und behalten Fristen im Blick. In vielen Kanzleien liegt genau dort der Engpass. Die meisten Automatisierungsangebote setzen dagegen bei der Belegbuchung an, also bei einem Arbeitsschritt, der erst beginnt, wenn die Unterlagen schon vollständig da sind.

Die steuerliche Beurteilung bleibt dabei bei den Beratern, und die Kanzlei-Software bleibt, wie sie ist. Der Agent kümmert sich um die Organisation drumherum, die heute zwischen Fachaufgaben in viele kleine Stücke zerfällt und qualifizierte Leute an Erinnerungsmails bindet.

Warum die Buchung nicht der Engpass ist

Für die Belegbuchung gibt es seit Jahren Belegerkennung und Buchungsvorschläge in der Kanzlei-Software. Ein Beleg, der vorliegt, ist schnell verarbeitet. Die Zeit geht vorher verloren, weil der Kontoauszug für März fehlt, der Mandant die Anforderung übersehen hat oder die Nebenkostenabrechnung erst kommt, wenn der Vermieter sie schickt. Der Sachbearbeiter legt die Akte dann zur Seite, nimmt sie Wochen später wieder auf und muss sich neu einarbeiten. Jeder dieser Wiedereinstiege kostet Zeit, und kaum jemand erfasst ihn als eigene Tätigkeit, weil er in Minutenstücken zwischen anderen Aufgaben passiert.

Diese Arbeit ist fachlich einfach, aber sie ist zahlreich und über viele Postfächer verteilt. Wer bei welchem Mandanten auf was wartet, steht oft nur im Kopf oder im Posteingang der zuständigen Person. Fällt sie aus, ist der Stand mit ihr weg.

Dazu kommt der Personalmangel. In der Berufsstandserhebung STAX 2024 der Bundessteuerberaterkammer mit fast 6.000 Teilnehmern gaben Einzelkanzleien an, nur rund 40 Prozent ihrer offenen Stellen besetzt zu haben. Bei Berufsausübungsgesellschaften waren es knapp 70 Prozent. Als größten Treiber der Digitalisierung nannten die Befragten Effizienzgewinne beim Datenaustausch mit Mandanten, Finanzämtern und Banken. Wenn weniger Leute dieselbe Zahl an Mandaten betreuen, frisst das Hinterherlaufen hinter Unterlagen einen immer größeren Anteil ihrer Zeit. Eine Steuerfachangestellte, die den Nachmittag mit Erinnerungen verbringt, bereitet in dieser Zeit keinen Abschluss vor.

Was ein KI-Agent rund um die Mandanten selbst erledigt

Ein KI-Agent ist eine Software, die eine Aufgabe über Tage verfolgt, statt nur auf eine einzelne Frage zu antworten. Er schreibt eine E-Mail, liest die Antwort, aktualisiert den Stand und plant den nächsten Schritt. Die Kanzlei legt fest, was er darf, in welchem Ton er schreibt und wann er an einen Menschen übergibt. Innerhalb dieses Rahmens handelt er selbst.

Unterlagen anfordern

Der Agent erstellt für jeden Mandanten eine eigene Anforderungsliste aus dem Mandatsumfang und den Unterlagen des Vorjahres. Hatte ein Mandant im Vorjahr eine vermietete Wohnung, eine Zinsbescheinigung und Spendenquittungen, fragt die Liste genau danach und nennt den Weg, auf dem die Kanzlei Unterlagen annimmt. Eine solche Liste bekommt eine viel höhere Antwortquote als ein allgemeines Rundschreiben, weil der Mandant nicht erst überlegen muss, was davon ihn betrifft.

Nachfassen

Kommt nichts, erinnert der Agent nach dem Rhythmus, den die Kanzlei festgelegt hat. Er wird dabei konkreter und bei Bedarf dringlicher, und er hört auf, sobald alles da ist. Nach einer festgelegten Zahl erfolgloser Erinnerungen gibt er den Fall mit dem bisherigen Verlauf an den zuständigen Sachbearbeiter weiter, der dann anruft. Dieser Anruf ist sinnvoller eingesetzte Zeit als die dritte Erinnerungsmail.

Eingänge abgleichen

Wenn Unterlagen eintreffen, prüft der Agent sie gegen die Liste und benennt genau, was noch fehlt, etwa die Kontoauszüge für Mai und Juni. Er erkennt auch, wenn der Mandant versehentlich die Bescheinigung des Vorjahres geschickt hat. Hier steckt viel verlorene Zeit, weil ein vages „da fehlt noch etwas“ eine weitere Runde auslöst, in der der Mandant rät und wieder das Falsche schickt.

Rückfragen beantworten

Viele Mandantenfragen sind organisatorisch: wohin hochladen, bis wann, wie der Stand ist, welche Unterlage mit einem Begriff aus der Anforderung gemeint ist. Solche Fragen beantwortet der Agent aus dem Wissen der Kanzlei sofort. Fragt ein Mandant dagegen, ob er sein Arbeitszimmer absetzen kann, ist das eine steuerliche Frage. Der Agent gibt sie mit dem Zusammenhang an den zuständigen Berater weiter und sagt dem Mandanten, wer sich meldet.

Fristen überwachen

Für steuerlich beratene Mandanten laufen die Erklärungsfristen nach § 149 Abs. 3 AO bis zum letzten Februartag des zweiten Folgejahres. Für das Jahr 2025 also bis Ende Februar 2027. Dieselbe Vorschrift erlaubt dem Finanzamt aber in Absatz 4, die Erklärung früher anzufordern, etwa nach einer hohen Abschlusszahlung im Vorjahr oder per Zufallsauswahl, mit einer Frist von vier Monaten ab Bekanntgabe. Eine solche Vorabanforderung verändert den Zeitplan eines einzelnen Mandanten. Der Agent erkennt das Schreiben, trägt die neue Frist ein und beginnt für diesen Mandanten früher mit der Anforderung.

Wie viel an einer versäumten Frist hängt, regelt § 152 AO. Wird eine Jahreserklärung nicht binnen 14 Monaten nach Ablauf des Kalenderjahres abgegeben, muss das Finanzamt von wenigen Ausnahmen abgesehen einen Verspätungszuschlag festsetzen. Er beträgt mindestens 25 Euro je angefangenem Monat. Das Verschulden eines Vertreters wird dem Mandanten zugerechnet. Unterlagen, die zu spät kommen, werden deshalb schnell zum Problem von Kanzlei und Mandant gemeinsam.

Warum das nur mit Kanzleiwissen funktioniert

Ein allgemeiner KI-Chat kann eine freundliche Erinnerung formulieren. Er weiß aber nicht, welche Unterlagen ein Mandant im Vorjahr geliefert hat, dass derselbe Mandant im Juli geschrieben hat, die Nebenkostenabrechnung komme erst im September, oder welcher Sachbearbeiter für ihn zuständig ist. Ohne dieses Wissen schreibt er Erinnerungen, die zu allgemein sind oder nach Dingen fragen, die längst da sind. Beides kostet Vertrauen, weil der Mandant den Eindruck bekommt, dass in der Kanzlei niemand seinen Fall kennt.

Kanzleiwissen heißt in diesem Zusammenhang ganz konkret: Mandatsumfang, Unterlagen der Vorjahre, der bisherige Schriftverkehr, Zuständigkeiten, Fristen und die Regeln der Kanzlei für Ton, Rhythmus und Übergaben. Der Agent braucht dieses Wissen bei jedem einzelnen Schritt. Deshalb muss es an einer Stelle liegen, auf die er zugreifen kann, und darf nicht in einzelnen Postfächern verstreut sein.

Das hat eine Nebenwirkung, die viele Kanzleien unterschätzen. Wenn der Agent jeden Kontakt und jeden Eingang festhält, sieht das ganze Team zu jedem Mandanten denselben Stand. Wer eine Kollegin vertritt, muss sich nicht erst durch ihr Postfach arbeiten, und wer ein Mandat übernimmt, weiß, was zuletzt besprochen wurde.

Wo die fachliche Verantwortung bleibt

Die Grenze verläuft zwischen organisatorischer und steuerlicher Arbeit. Der Agent organisiert, und die Berater beurteilen. Ob eine Ausgabe absetzbar ist, wie ein Sachverhalt steuerlich zu würdigen ist und was in einer Erklärung steht, entscheiden weiterhin Menschen. Der Agent darf nach dem Beleg für die Handwerkerrechnung fragen. Ob sie als haushaltsnahe Dienstleistung zählt, sagt er nicht.

Innerhalb der organisatorischen Arbeit handelt der Agent ohne Einzelfreigabe. Das ist Absicht. Müsste jemand jede Erinnerung vor dem Versand freigeben, entstünde genau die Arbeit wieder, die du abgeben wolltest, nur in einem anderen Fenster. Freigaben lohnen sich bei den wenigen Aktionen mit echtem Risiko: eine verbindliche Zusage an den Mandanten, bis wann seine Erklärung fertig ist, ein Honorarangebot, eine Aussage zur erwarteten Nachzahlung oder ein Antrag an das Finanzamt. Dort gibt ein Berater frei, alles andere läuft.

Diesen Rahmen legt die Kanzlei einmal fest. Sie bestimmt den Zweck eines Auftrags, die Empfänger, welche Informationen und Dateien der Agent verwenden darf, wie lange der Auftrag läuft und wie oft er höchstens nachfasst. Mehr Steuerung braucht die Routine nicht. Wenn eine Rückfrage aus dem Rahmen fällt, gibt der Agent sie weiter, statt zu improvisieren.

Die Kanzlei-Software bleibt, wie sie ist

Buchhaltung, Erklärungserstellung, Mandantenportal und das Fristenbuch deiner Kanzlei-Software bleiben unverändert. Der Agent arbeitet daneben. Er schickt Mandanten auf den Upload-Weg, den ihr ohnehin nutzt, und er erzeugt keine Buchungen und keine Erklärungen.

Ob der Agent den Stand direkt aus deiner Kanzlei-Software lesen kann, hängt von den Schnittstellen ab, die deine Software anbietet. Wo es keine gibt, sieht der Agent die Eingänge über E-Mail und das gemeinsame Kanzleiwissen, und der Sachbearbeiter markiert, was im System angekommen ist.

Ein Risiko solltest du von Anfang an ausschließen, nämlich zwei Fristenbücher, die auseinanderlaufen. Leg fest, welches System für Fristen führend ist. Der Agent richtet sich danach und meldet Abweichungen, statt eine eigene Wahrheit aufzubauen.

Was das in Stunden bedeutet

Eine Beispielrechnung, deren Zahlen Annahmen sind: Eine Kanzlei betreut 400 Mandate mit einer jährlichen Einkommensteuererklärung. Pro Mandat fallen im Schnitt drei Kontakte für Anforderung, Nachfassen und Abgleich an, und jeder kostet einschließlich Wiedereinarbeitung zehn Minuten. Das sind 12.000 Minuten oder 200 Stunden pro Saison, also rund fünf Wochen Vollzeit, bevor die erste Rückfrage beantwortet ist. Übernimmt der Agent den Großteil davon, bleiben für das Team die Fälle, in denen ein Anruf oder eine fachliche Einschätzung nötig ist.

Mindestens so wichtig wie die Stunden ist der Zeitpunkt. Wenn Unterlagen früher vollständig sind, verteilt sich die Arbeit über das Jahr, statt sich vor dem Fristende im Februar zu stapeln. Ein Agent, der im Frühjahr gleichmäßig anfordert und nachfasst, verschiebt die Arbeit in Monate, in denen das Team Luft hat. Das gilt auch für den Monatsrhythmus. Die Umsatzsteuer-Voranmeldung ist nach § 18 Abs. 1 UStG bis zum zehnten Tag nach Ablauf des Voranmeldungszeitraums zu übermitteln. Wer die Belege seiner Buchhaltungsmandanten in den ersten Tagen des Monats einsammelt, entschärft die Tage vor dem Zehnten.

Verschwiegenheit und Datenschutz

Ein Agent, der Mandantenpost liest und schreibt, verarbeitet Daten, die der beruflichen Verschwiegenheit unterliegen. Das Steuerberatungsgesetz regelt den Einsatz externer Dienstleister in § 62a StBerG. Du darfst einem Dienstleister Zugang zu geschützten Tatsachen geben, soweit das für die Dienstleistung erforderlich ist. Du musst ihn sorgfältig auswählen und einen Vertrag in Textform schließen, in dem er unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen zur Verschwiegenheit verpflichtet wird. Der Vertrag muss auch festhalten, ob er weitere Personen oder Unterauftragnehmer einbeziehen darf. Wird die Leistung im Ausland erbracht, muss der Geheimnisschutz dort mit dem inländischen vergleichbar sein. Dient die Dienstleistung unmittelbar einem einzelnen Mandat, braucht es zusätzlich die Einwilligung des Mandanten. Der Datenschutz gilt daneben unverändert, also in der Regel mit einem Auftragsverarbeitungsvertrag.

Für die Auswahl eines Anbieters heißt das praktisch: Frag, wo die Plattform läuft, wo die KI-Anfragen verarbeitet werden und ob du die Verarbeitung auf die EU beschränken kannst. Frag außerdem, ob Kundendaten zum Training von Modellen verwendet werden und ob der Anbieter einen Vertrag nach § 62a unterschreibt. Ob dein konkreter Einsatz einem einzelnen Mandat dient oder allgemeine Kanzleiorganisation ist, solltest du vor dem Start klären. Einen guten Einstieg bietet der FAQ-Katalog „KI in der Steuerberatung“ der Bundessteuerberaterkammer. Er behandelt Berufsrecht, Datenschutz, Qualitätssicherung und Mandantenkommunikation und ersetzt nach eigener Aussage keine Einzelfallprüfung.

Lass den Agenten außerdem offen als KI auftreten. Mandanten merken es ohnehin an Tempo und Stil. Wer es erst im Nachhinein erfährt, fragt sich, was die Kanzlei sonst noch nicht erwähnt hat.

Wie du anfängst

Fang mit einem einzigen Ablauf an, am besten mit der Unterlagenanforderung für die Einkommensteuererklärungen einer Mandantengruppe. Dieser Ablauf wiederholt sich jedes Jahr, er hat klare Listen aus dem Vorjahr, und du siehst schnell, ob er funktioniert.

Leg vor dem Start fest, welche Mandanten dazugehören, was auf der Liste steht, in welchem Rhythmus der Agent nachfasst, nach wie vielen Erinnerungen er an wen übergibt und welche Aussagen er nie macht. Lies in den ersten Wochen die Antworten der Mandanten mit. Du lernst dabei mehr über deine Anforderungen als über den Agenten, weil sich zeigt, welche Formulierungen Mandanten falsch verstehen und welche Unterlagen regelmäßig vergessen werden.

Miss zwei Dinge: wie lange es dauert, bis ein Mandat vollständig ist, und wie viele Rückfragen noch bei deinen Sachbearbeitern landen. Wenn beide Zahlen sinken, erweitere den Rahmen auf die Buchhaltungsmandate und den Monatsrhythmus. Den Ablauf, bei dem dein Team am meisten Zeit mit Warten verbringt, kennst du wahrscheinlich schon, und dort lohnt sich der erste Agent am meisten.

Häufige Fragen

Darf ein KI-Agent im Namen der Kanzlei E-Mails an Mandanten schicken?

Ja, wenn die berufsrechtlichen Voraussetzungen für externe Dienstleister erfüllt sind. Dazu gehören nach § 62a StBerG eine sorgfältige Auswahl, ein Vertrag in Textform mit Verschwiegenheitsverpflichtung und bei Diensten für ein einzelnes Mandat die Einwilligung des Mandanten.

Der Datenschutz gilt zusätzlich. Klär beides vor dem ersten Versand.

Was passiert, wenn ein Mandant eine steuerliche Frage stellt?

Der Agent beantwortet sie nicht selbst. Er gibt sie mit dem bisherigen Verlauf an den zuständigen Berater weiter und sagt dem Mandanten, wer sich bei ihm meldet. Organisatorische Fragen zu Upload, Fristen oder Stand beantwortet er direkt.

Ersetzt ein KI-Agent eine Steuerfachangestellte?

Nein. Er übernimmt die Koordinationsarbeit, die heute zwischen den Fachaufgaben erledigt wird. Die Fachkräfte, die bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt ohnehin schwer zu finden sind, gewinnen dadurch Zeit für Abschlüsse, Erklärungen und Beratung.

Brauche ich dafür eine neue Kanzlei-Software?

Nein. Der Agent arbeitet neben deiner bestehenden Software und nutzt eure bestehenden Upload-Wege. Wie tief er in den Stand deiner Software schauen kann, hängt von deren Schnittstellen ab.

Was darf ein Agent nie ohne Freigabe tun?

Das legt die Kanzlei fest. Sinnvoll ist eine Freigabe bei verbindlichen Zusagen zu Fertigstellungsterminen, bei Honorarangeboten, bei Aussagen zu erwarteten Nachzahlungen und bei Anträgen an das Finanzamt. Erinnerungen, Listen und Standardantworten laufen ohne Einzelfreigabe.

Häufige Fragen

Darf ein KI-Agent im Namen der Kanzlei E-Mails an Mandanten schicken?

Ja, wenn die berufsrechtlichen Voraussetzungen für externe Dienstleister erfüllt sind. Dazu gehören nach § 62a StBerG eine sorgfältige Auswahl, ein Vertrag in Textform mit Verschwiegenheitsverpflichtung und bei Diensten für ein einzelnes Mandat die Einwilligung des Mandanten.

Der Datenschutz gilt zusätzlich. Klär beides vor dem ersten Versand.

Was passiert, wenn ein Mandant eine steuerliche Frage stellt?

Der Agent beantwortet sie nicht selbst. Er gibt sie mit dem bisherigen Verlauf an den zuständigen Berater weiter und sagt dem Mandanten, wer sich bei ihm meldet. Organisatorische Fragen zu Upload, Fristen oder Stand beantwortet er direkt.

Ersetzt ein KI-Agent eine Steuerfachangestellte?

Nein. Er übernimmt die Koordinationsarbeit, die heute zwischen den Fachaufgaben erledigt wird. Die Fachkräfte, die bei der aktuellen Lage am Arbeitsmarkt ohnehin schwer zu finden sind, gewinnen dadurch Zeit für Abschlüsse, Erklärungen und Beratung.

Brauche ich dafür eine neue Kanzlei-Software?

Nein. Der Agent arbeitet neben deiner bestehenden Software und nutzt eure bestehenden Upload-Wege. Wie tief er in den Stand deiner Software schauen kann, hängt von deren Schnittstellen ab.

Was darf ein Agent nie ohne Freigabe tun?

Das legt die Kanzlei fest. Sinnvoll ist eine Freigabe bei verbindlichen Zusagen zu Fertigstellungsterminen, bei Honorarangeboten, bei Aussagen zu erwarteten Nachzahlungen und bei Anträgen an das Finanzamt. Erinnerungen, Listen und Standardantworten laufen ohne Einzelfreigabe.